Kindernothilfe Österreich. Kindern Zukunft schenken.

Rechte für die Kinder in Bangladesch 

Kinderarbeit ist in Bangladesch keine Seltenheit. Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch begleiten den Alltag vieler Mädchen und Buben in einem der ärmsten Länder der Welt. Um ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern, sind der Zugang zu Bildung, sauberem Wasser und einer geschützten Umgebung unverzichtbar. Besonders benachteiligte Mädchen und Buben müssen geschützt und gestärkt werden. Helfen Sie ihre Kinderrechte vor Ort durchzusetzen – werden Sie Kinderpat*in!

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Kinderalltag in Bangladesch: Kinderarbeit und Gewalterfahrungen

Obwohl Bangladesch in den vergangenen Jahren große Entwicklungsfortschritte gemacht hat, bestimmen weiterhin Armut, Kinderarbeit und ein mangelhaftes Bildungssystem das Leben zahlreicher Kinder. Knapp fünf Millionen Mädchen und Buben zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten, um ihr Überleben und das ihrer Familie zu sichern. Die Hälfte von ihnen kann keine Schule besuchen und erhält damit auch keine Chance auf eine bessere Zukunft.

Viele Kinder haben kein richtiges Dach über dem Kopf, sie müssen oft auf der Straße überleben. Die Gefahr, entführt und sexuell missbraucht zu werden, ist groß und allgegenwärtig. Der Schutz und die Rechte von Kindern werden in Bangladesch häufig missachtet und in der Gesellschaft kaum wahrgenommen.

Besonders dramatisch ist die Lage im weltweit größten Flüchtlingscamp, Cox’s Bazar an der Grenze zu Myanmar. Hier leben über 800.000 Angehörige der Volksgruppe der Rohingya, die vor Massenvergewaltigungen, Folter, Versklavungen und Gewalt aus Myanmar geflüchtet sind. Darunter zahlreiche Kinder, denen es im Camp an Nahrung, sauberem Wasser, hygienischen Sanitäranlagen und medizinischer Versorgung fehlt.

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So helfen wir in Bangladesch

Wasserversorgung  Bangladesch (Foto: Jakob Studnar)
Kinderarbeiter in Bangladesch (Foto: Kindernothilfepartner)
Kinder in Bangladesch
Mädchen in Bangladesch (Foto: Kindernothilfepartner)
Wasserversorgung  Bangladesch (Foto: Jakob Studnar)
Kinderarbeiter in Bangladesch (Foto: Kindernothilfepartner)
Kinder in Bangladesch
Mädchen in Bangladesch (Foto: Kindernothilfepartner)

Kinder brauchen Schutz und Unterstützung

Um den Schutz und die Wahrung der Kinderrechte durchsetzen zu können, braucht es in Bangladesch vermehrte Anstrengungen, damit diese auf Familien-, Gemeinde- und Regierungsebene etabliert und akzeptiert werden. Dafür setzt sich unser Projektpartner Center for Rural Service Society (CRSS) in vier Gemeinden im Distrikt Bhola, einer der wirtschaftlich schwächsten Regionen des Landes ein.

Dort sind besonders Frauen und Kinder stark diskriminiert und haben selten einen sicheren Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen. Da vor allem Mütter eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung von Kinderrechten spielen, werden die Frauen in den Gemeinden mithilfe von Aufklärungsarbeit und Selbsthilfegruppen unterstützt. Sie beschäftigen sich mit Gleichberechtigung, lernen unternehmerisches Denken, und erhalten die Chance, selbstständig ein unabhängiges Einkommen zu erwirtschaften. Dadurch können sie auch ihre Kinder stärken und in ihren Rechten unterstützen.

Denn jedes Kind hat das Recht auf Bildung, eine kindgerechte Umgebung und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Dazu braucht es die Projektarbeit auf allen Ebenen. Deshalb fördert die CRSS mit speziellen Kursen und Programmen 300 benachteiligte Kinder in der Region. Ziel ist es, den Mädchen und Buben in Bhola eine echte Chance zu geben, ihre Bedürfnisse und Rechte wahrzunehmen und so der Spirale aus Armut und Gewalt zu entkommen.

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Mit einer Kinderpatenschaft schenken Sie Kindern in Bangladesch Schutz und Unterstützung ab 31 € / Monat!

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Nachhaltige Entwicklungsziele in unserer Projektarbeit vor Ort

SDG 1

durch Selbsthilfegruppen

SDG 4

durch Kinderrechte- und Bildungsprogramme

SDG 5

durch Frauenprogramme

Sie haben noch eine Frage zu Patenschaft oder Spende?

Lisa Stoiber und Gila Egger von der Paten- und Spenderbetreuung Kindernothilfe Österreich (Quelle: Martin Gröbner)

Lisa Stoiber oder Gila Egger helfen Ihnen gerne weiter.

Telefon: 01/513 93 30

Anfrage an Paten und Spenderservice

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